Die Promi-Geburtstage vom 08. Oktober 2011: Matt Damon

von dpa, dpa-infocom, letzte Änderung: 08.10.2011

Die Promi-Geburtstage vom 08. Oktober 2011: Matt Damon

Matt Damon wird 41.

New York (dpa) - Er hat anscheinend schon alles gespielt:: Agenten, Verbrecher, Regierungsmitarbeiter, Anwälte, einen Taschendieb und ein Wunderkind, immer wieder Soldaten in unterschiedlichster Form, Sportler, Geschäftsmänner und sogar Engel.

Matt Damon gehört zu den gefragtesten Schauspielern Hollywoods und auch zu den produktivsten. Am Samstag wird er 41.

Damon hat sich Schritt für Schritt emporgearbeitet - allerdings mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit. In wohlhabenden Verhältnissen in dem durch die Harvard-Universität bekannten Bostoner Vorort Cambridge aufgewachsen, spielte er schon mit acht Jahren im Schülertheater. Zwei Jahre später lernte er seinen entfernten Cousin Benjamin kennen, der sein bester Freund werden sollte. Beide beschlossen, Schauspieler zu werden und sich gegenseitig zu unterstützen.

Benjamin besorgte ihm auch einen Vorsprechtermin bei einer Schauspieleragentur. Mit kleineren Rollen finanzierte Damon sein Harvard-Studium, doch wegen eines Filmes brach er es ab: In «Geronimo - Eine Legende» spielte er das erste Mal einen Soldaten, hier jung, etwas naiv, aber ehrlich und aufrecht. Drei Jahre später, 1996, sah der von ihm gespielte Golfkriegs-Veteran ganz anders aus, zerrissen von dem Erlebten. Um den Drogensüchtigen zu spielen, verlor Damon mit Sport und Diät, aber auch Kaffee und Zigaretten fast 20 Kilo. Die Vorstellung brachte ihm seine erste Hauptrolle ein: In «Der Regenmacher» nach John Grisham spielt er einen jungen Anwalt, der es mit einer Versicherung und deren Anwälten aufnimmt.

Der große Wurf kam noch im gleichen Jahr: Matt und Benjamin verkauften ein Drehbuch und machten auch gleich in dem Film mit: Damon spielte dabei die Hauptrolle des ungehobelten Mathematikgenies Will Hunting, Robin Williams die des einfühlsamen Psychologen Sean Maguire, der den als Kind misshandelten Hunting auf den rechten Weg bringen will. «Good Will Hunting» begeisterte in den Feuilletons ebenso wie an der Kinokasse. Die beiden jungen Drehbuchautoren Benjamin und Matt gewannen erst den Golden Globe und schließlich den Oscar und wurden endgültig zu den Hollywoodstars Matt Damon und Ben Affleck.

Während Affleck rasend schnell aufstieg («Armageddon», «Pearl Harbor»), aber auch schnell wieder verlor («Paycheck», «Jersey Girl»), war Damon beständiger. Und offenbar talentierter. Affleck gilt als Hollywood-Beau, immer gut für Actionfilme. Damon spielte Charakterrollen. Etwa als «talentierter Mr. Ripley» nach Patricia Highsmith. Oder in den Politikthrillern «Syriana» und «Der gute Hirte». Aber auch für Kassenschlager war er gut wie als Taschendieb Linus in «Ocean´s Eleven» oder Agent in «Die Bourne-Identität», jeweils mit zwei Nachfolgern. Seine Rolle in Martin Scorseses Mafiathriller «Departed - Unter Feinden» betrachten viele als seine beste Vorstellung.

Nach einem Rugby-Spieler in dem Nelson-Mandela-Drama «Invictus» spielte Damon zuletzt wieder einen Soldaten. In «Green Zone» sucht er im Irak des Jahres 2003 nach Massenvernichtungswaffen, doch er findet statt Giftgas und Milzbrand nur bittere Wahrheiten über die Hintergründe des Krieges. Der Film war nur ein mäßiger Erfolg, doch Damon wurde allgemein gelobt. Er gilt trotz des «Appeals des kleinen Bruders» («Stern») als Erfolgsgarant: Die Zeitschrift «Forbes» hatte 2007 ausgerechnet, dass er für jeden Dollar Gage 29 Dollar an der Kinokasse einspielt - mehr als die Kollegen Brad Pitt oder George Clooney.

NAMEBERUFALTERGEBURTSDATUMGEBURTSORTGEBURTSLAND
ARJOUNI, Jakobdeutscher Schriftsteller und Dramatiker4708.10.1964FrankfurtDeutschland
WEAVER, Sigourneyamerikanische Schauspielerin6208.10.1949New YorkUSA
HOGAN, Paulaustralischer Schauspieler7208.10.1939Lightning RidgeAustralien

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