Retrowelle im TV - Glamour und Stil: So chic ist eine Zeitreise

Christina Ricci und Colin Donnell am Set von ?Pan Am?. Die neue Serie feiert den Glamour des Reisens und der Mode der 60er-Jahre. Start in den USA ist der 25. September auf ABC

Elegant und sexy Fashion-Liebesgrüße aus Hollywood

Christina Ricci und Colin Donnell am Set von ?Pan Am?. Die neue Serie feiert den Glamour des Reisens und der Mode der 60er-Jahre. Start in den USA ist der 25. September auf ABC

Foto: dpa Picture-Alliance

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08.09.2011 ? 23:39 Uhr

Jeans, Pulli, Turnschuhe: Schnell mal was überwerfen und dann los...

Den meisten dürfte das ziemlich bekannt vorkommen und vor allem wahnsinnig bequem! Früher ? in der guten, alten Zeit ? hat es das so nicht gegeben. Da wurde sich noch fein gemacht ? mit Hut, Kostüm und edlen Schuhen.

Designer, Stars und Filmemacher lassen den guten Stil jetzt wieder aufleben. In Serien und auf dem Catwalk zelebrieren sie den Retro-Trend.

Nach dem großen Erfolg von ?Mad Men? starten im September in den USA zwei neue Serien: ?Pan Am? mit Christina Ricci (31, ?Monster?) und ?The Playboy Club? mit Amber Heard (25, ?Zombieland?) ? beide spielen in den 60er-Jahren. Mondäne Stewardessen, sexy Playboy-Bunnies und jede Menge coole Mode. Liebhaber des Retro-Looks kommen voll auf ihre Kosten.

Wann die Serien in Deutschland zu sehen sind, ist noch nicht bekannt. Der Trend ist allerdings schon angekommen. In Berlin und Paris zeigten die Designer, Petticoats, grafisch geschnittene Mäntel und kecke Mützen im Stil der 50er- und 60er-Jahre. Promis wie Erotikkünstlerin Dita von Teese (38) und Sängerin Paloma Faith (26) lassen sich schon lange vom Look der großen Diven inspirieren.

Witzige Neuinterpretationen und viel Liebe zum Detail: Die schicksten Trendteile und die sexy Stars im Retro-Look sehen Sie in unseren Fotogalerien (oben und unten).

Elegante Handtasche mit Reptil-Print in Gelb. Ann Christine, circa 23 Euro

Herbst-Trend Retro Klassiker neu interpretiert

Elegante Handtasche mit Reptil-Print in Gelb. Ann Christine, circa 23 Euro

Foto: Ann Christine

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Ende von Modern Talking: Die letzten Worte zwischen Anders und Bohlen

Modern Talking war das erfolgreichste deutsche Pop-Duo. 2003 kam es zum endgültigen Bruch. Jetzt lässt Thomas Anders kein gutes Haar mehr an Dieter Bohlen.

So gegensätzlich wie Lackschuh und Turnschuh auf dem Modern-Talking-Plattencover sollten Thomas Anders und Dieter Bohlen aussehen ? und waren es dann auch in der Realität. Der stylische Popper Anders mit langen Locken, Lipgloss, brutzelbraun und mit Schulterpolstern sowie der kernige, blonde Bohlen in pastellfarbenen Trainingsanzügen. Auf der Bühne gab Modern Talking das Traum-Duo ab.

"Modern Talking"
Packt in einem Buch aus: Thomas Anders

Doch hinter den Kulissen krachte es regelmäßig. Die Streitereien sorgten nicht nur für Schlagzeilen, sondern auch zweimal für das Aus der Band. Seit der letzten Trennung reden sie wieder kein Wort mehr miteinander ? aber sie schreiben. Nach Bohlens Bestsellern hat nun Anders die "Wahrheit über Modern Talking, Nora und Dieter Bohlen" zu Papier gebracht (Veröffentlichung: 21.9.).

"100 Prozent Anders" hat der 48-Jährige das Buch genannt, mit dessen Erscheinen er sich bewusst lange Zeit gelassen hat. 28 Jahre ist das erste Aufeinandertreffen des Duos, das mehr als 120 Millionen Tonträger verkaufte und gemeinsam Musikgeschichte schrieb, her. Das letzte Aus, mit dem dann auch das erfolgreiche Comeback zu Ende ging, liegt acht Jahre zurück. </p>

"Es war für mich ganz wichtig, das Buch nicht sofort nach der Modern-Talking-Trennung zu schreiben", sagt Anders. "Ich wusste, ich werde irgendwann ein Buch schreiben, weil ich so viel erlebt habe. Aber hätte ich das sofort nach dem Ende von Modern Talking geschrieben, hätte man gesagt: Das ist jetzt seine große Vergeltung." Außerdem habe er Abstand dazu gebraucht. "Wut ist einfach ein schlechter Ratgeber."

Zorniges, erbärmliches Ende

Wie viel Wut dagewesen sein muss, erfährt der Leser gleich im ersten Kapitel der 320 Seiten. "Modern Talking ? Mission Impossible" steht über den Zeilen, in denen Anders sich an jenes Konzert in Rostock erinnert, bei dem Bohlen auf der Bühne das Aus verkündete - und an das letzte Modern-Talking-Konzert, bei dem der "Pop-Titan" ohne Zugabe weggebraust sei. "Was für ein erbärmlicher Abgang!", schreibt Anders.

Es war das Ende einer Ära, in der sein Ex-Partner eine verwunderliche Wandlung vollzogen habe. "Es gibt wohl in Deutschland keinen Prominenten, der öffentlichkeitsgeiler ist als Dieter", meint der Sänger.

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Noch expliziter wird Anders in der "Bild"-Zeitung. Auch dort lästert der Musiker ausführlich über seinen ehemaligen Partner. Über die Anfangszeit des Duos schreibt er: "Damals war er (Dieter Bohlen, Anm. d. Red.) von dem lästigen Plappermaul, das er heute ist, in etwas so weit entfernt wie die englische Sängerin Susan Boyle von einer Karriere auf dem Laufsteg. Für seine Verhältnisse war Dieter damals richtig normal und nett. Wenn man ihn heute erlebt, kann man sich das kaum noch vorstellen."

Schließlich sei es zum endgültigen Bruch gekommen. Allerdings habe das Anders in Los Angeles aus der Zeitung erfahren müssen. Diese titelte damals "Dieter Bohlen macht Schluss mit Modern Talking": "Was für ein armseliges Vorgehen. Dieter hatte demnach einfach nicht die Größe, mit mir persönlich über eine Trennung zu sprechen."

Als es schließlich zur einzigen Aussprache über die Trennung gekommen sei, habe ihm Bohlen an den Kopf geworfen: "Ach, weißt Du, ich wollte der ?Bild?-Zeitung einfach nur mal sagen, dass ich keinen Bock mehr auf dich hab und was du für ein Arschloch bist."

Bevor Anders daraufhin den Hörer aufs Telefon geknallt habe, soll er gesagt haben: "Weißt du, Dieter, wenn wir hier und jetzt so offen miteinander sprechen, möchte ich dir auch mal etwas sagen: In meinen Augen bist du das größte Arschloch, das ich je kennengelernt habe."

So ist das Verhältnis heute

Gerade in der nächsten Zeit, wenn Bohlen wieder auf RTL das "Supertalent" sucht, dürfte ihm Aufmerksamkeit wieder gewiss sein. Die hatte der Mann aus Tötensen bei Hamburg seit dem Modern-Talking-Ende ohnehin zuhauf ? auch mit seinen Büchern, die zu einem Streit zwischen ihm und Anders vor Gericht führten.

Fragt man Anders, der seither als Solokünstler und neuerdings im Duett mit Uwe Fahrenkrog-Petersen auftritt, zu seinem Verhältnis zu Bohlen, antwortet dieser: "Es gibt kein Verhältnis. Wir sind einfach zwei Menschen, die plötzlich zusammenkamen, aber grundverschieden sind."

Ex-Liebespaar
Stille herrscht auch zwischen diesen beiden: Dieter Bohlen und seine Ex, Estefania Küster, reden kein Wort miteinander. Dabei haben sie einen gemeinsamen Sohn

Die meisten seiner Lebenserinnerungen kreisen um die Modern-Talking-Zeit. Er erinnert sich an die erste Begegnung ("Dieter Bohlen tritt in mein Leben ? und der Wahnsinn hat einen Namen") und erzählt, dass Bohlen eigentlich gar nicht mit auf der Bühne stehen sollte und auch nicht wollte.

Der Erfolg habe sie später beflügelt und manche Probleme zunächst verdrängt, aber Dieter und er seien letztlich eben doch wie Feuer und Wasser. Was in den Anekdoten auch immer wieder deutlich wird. Schöne Phasen hätten sie gemeinsam erlebt, aber immer wieder habe es eben Krach gegeben. Anders: "Insgeheim glaube ich fast, dass bei Dieter zwei Drähtchen im Kopf nicht richtig zusammengelötet sind. Ansonsten ist sein Verhalten nicht zu erklären. Ihm fehlt meines Erachtens ein Gefühls-Gen."

Noch aufgeheizter wurde die Stimmung in dem Duo, das von 1984 bis 1987 und dann noch einmal von 1998 bis 2003 gemeinsam auftrat, in den 80er-Jahren durch Anders' damalige Ehefrau Nora. "Fast schon krankhaft" eifersüchtig sei sie gewesen, schreibt er. So sei sie etwa bei einem Videodreh strikt dagegen gewesen, dass er allein mit der weiblichen Hauptdarstellerin im Auto fahre.

Ex-Partner
Thomas Anders mit seiner damaligen Ehefrau Nora. Ihr Namenszug zierte eine vielzitierte Kette. Sie heirateten 1985, inzwischen sind sie aber geschieden

"Nachdem Nora stundenlang herumgequengelt und einen Flunsch gezogen hatte, lag sie irgendwann, für die Kamera unsichtbar, in der "Notbank" des Ferraris eingekauert zwischen mir und der Schauspielerin, um während des Videodrehs auf mich aufzupassen." Bei der Plattenfirma habe sie es zur Bedingung gemacht, dass ihn keine weiblichen TV-Moderatorinnen interviewen durften ? so sei etwa eine Sendung mit Desirée Nosbusch geplatzt.

Doch Anders erinnert auch an ihren größten "Gag": "Die wohl nachhaltigste Duftmarke, die Nora gesetzt hat, war die goldene Kette mit Nora-Anhänger, die ich zu Modern-Talking-Zeiten trug." Die Kette liege heute im Safe. Auch lobende und versöhnliche Worte findet Anders für seine Ex-Frau, mit der er gelegentlich noch in Kontakt sei. Anders als mit Bohlen. Doch das sei ihm genauso egal wie Bohlens Reaktion auf das Buch. "Ich weiß nicht, wie er darauf reagieren wird", sagt Anders. Aber: "Wer so austeilt wie Dieter, der muss auch einstecken können."


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BILD-Girl - Valeria mag bissige Kerle

BILD-Girl Valeria Die 18-Jährige mag bissige Kerle

Quelle: BILD.de

13.09.2011 ? 23:39 Uhr

Valeria (18) aus Spiekersdorf (Mecklenburg-Vorpommern)

Beruf: Go-go-Girl

Beziehungsstatus: Single

Traumauto: Audi Q7

Verrücktester Traum: Ich habe sechs Kinder.

Ich habe Angst vor: Spinnen

Bei einem Mann gucke ich zuerst auf: die Hände

So verführt Mann mich: in meinen Hals beißen

Das darf im Bett nicht fehlen: Gleitgel

Sex hatte ich bisher mit so vielen Männern: 5

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BILDgirl Valeria Zubanov

Bild-Girl Die schönsten Bilder von Valeria

Valeria mag bissige Kerle

Foto: Schoko-Auge Stefanie Schumacher

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Maenner des Jahres: Vip-Tickets gewinnen und die Bundesliga live erleben!

Als Hauptsponsor des FC Bayern München stellt die Deutsche Telekom 3 x 2 VIP-Tickets für das Spiel FC Bayern München gegen den VfL Wolfsburg zur Verfügung!

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Plus: Mit der Teilnahme an diesem Gewinnspiel nehmen Sie auch automatisch an der Verlosung für die ?GQ Männer des Jahres 2011?-Gala in Berlin teil.

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, starten Sie einfach unsere MindMachine und decken Sie die passenden Paare auf. Teilnahmeschluss ist der 14. Oktober 2011.

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Helen Mirren: Buch mit 90 über ihr Sexleben

von dpa, dpa-infocom, letzte Änderung: 13.09.2011

Schauspielerin Helen Mirren (66) will ein Buch über ihr Sexleben schreiben. «Ich fürchte allerdings, es wird recht dünn. Aber aufschlussreich!» Ihre erotischen Memoiren bringe sie aber erst mit 90 Jahren zu Papier - zudem sollen sie nach ihrem Tod veröffentlicht werden.

Helen Mirren: Buch mit 90 über ihr Sexleben

Die britische Schauspielerin Helen Mirren will mit 90 ihre erotischen Memoiren schreiben.

«Es soll um die sexuelle Reise gehen, die ein Mensch im Laufe seines Lebens macht», sagte Mirren dem Frauenmagazin «Freundin Donna». Demnächst ist sie im Kinofilm «Eine offene Rechnung» zu sehen.

Indes findet es die Oscar-Preisträgerin respektlos, wenn Menschen ihr sagen, dass sie in ihrem Alter noch «ein heißer Feger» sei. «Als ob Menschen über 65 keine erotische Ausstrahlung mehr hätten.» Frauen sind ihrer Meinung nach oft zu nett. «Ein großer Fehler.» Frauen müssten ihrer Ansicht nach zwei Worte lernen und keine Angst haben, sie hin und wieder zu benutzen: «Fuck off!» («Verpiss Dich!»).

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: Kurzreise nach Reykjavik gewinnen!

Gletscher & Geysire, weite Lavalandschaften und das türkisblaue Wasser der Blauen Lagune ? Island punktet mit einzigartigen Naturhighlights nur 3,5 Flugstunden von Deutschland entfernt. Die facettenreiche Insel mitten im Atlantik kombiniert atemberaubende Natur mit quirligem Städteflair!

Lifestyle & Naturhighlights an nur einem Wochenende

Reykjavik, die junge, dynamische Hauptstadt ist kultureller Mittelpunkt mit zahlreichen Galerien, Museen und hippen Restaurants. Islands außergewöhnliche Musikszene, individuelle Kneipen und Clubs geben dem Nachtleben der Stadt einen ganz besonderen Charme.

Am Abend kann man den Tag in einem der stilvollen Restaurants mit würzigem Islandlamm oder fangfrischem Atlantikfisch ausklingen lassen und anschließend die Clubszene Reykjaviks entdecken.

Die Vielseitigkeit Islands und die Nähe einiger Naturhighlights zu Reykjavik machen es möglich, hippes Stadtleben und tolles Nightlife mit atemberaubender Natur zu verbinden.

Mitmachen und gewinnen!

Wir verlosen einen Kurztrip nach Island, inklusive Flug ab/bis Frankfurt für 2 Personen in der Economy Klasse (nach Verfügbarkeit), Flughafensteuern & Gebühren, zwei Übernachtungen im ICELANDAIR-Hotel sowie Frühstücksbuffet.

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Teilnahmeberechtigt sind alle volljährigen Personen außer Mitarbeitern der beteiligten Firmen und deren Angehörigen. Die Gewinner werden unter allen Einsendern der richtigen Lösung durch das Los ermittelt und anschließend per E-Mail benachrichtigt. Sie erklären sich mit der Veröffentlichung ihres Namens und Wohnorts einverstanden. Eine Barauszahlung des Gewinnwertes ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeschluss ist der 03.10.11

**firmierend bis zum 30.09.2009 als CondéNet.de GmbH

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Hannah Klaiber - 14. September 2011

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Jim Carrey singt in Karaoke-Bar

von dpa, dpa-infocom, letzte Änderung: 13.09.2011

Jim Carrey (49) steht gerne im Rampenlicht: Erst kürzlich erregte der Hollywood-Schauspieler («Mr. Poppers Pinguine») mit einer Video-Liebeserklärung für seine Kollegin Emma Stone (22) einiges Aufsehen, jetzt entzückte er die Besucher einer New Yorker Karaoke-Bar mit einer Gesangsdarbietung.

Jim Carrey singt in Karaoke-Bar

Jim Carrey fühlt sich auf der Bühne wohl.

Das berichtet das Musikmagazin «Billboard» in seiner Onlineausgabe. In dem Szene-Club «Arlene's Grocery» schnappte sich Carrey ein Mikrophon und gab seine Version des Radiohead-Songs «Creep» zur allgemeinen Entzückung der Gäste zum Besten. Auch wenn der Schauspieler nicht immer den rechten Ton traf, wurde sein starker Auftritt von einem entfesselten Publikum bejubelt.

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Schön bunt: Hipster-Pop von Bombay Bicycle Club

von dpa, dpa-infocom, letzte Änderung: 13.09.2011

Indiepop als Spielwiese für vier hippe Jungs: Eine der talentiertesten britischen Bands schlägt mit ihrem dritten Album innerhalb von knapp drei Jahren schon wieder einen stilistischen Haken. Der Bombay Bicycle Club ist definitiv nichts für behäbige Fans.

Schön bunt: Hipster-Pop von Bombay Bicycle Club

Jung und wandelbar: Bombay Bicycle Club.

War das viel gelobte Debüt mit dem Endlos-Titel «I Had The Blues But I Shook Them Loose» (2009) noch eine jugendlich-ungestüme Fingerübung in Schrammel-Pop mit modischen Afro-Einflüssen, so überraschte der Nachfolger «Flaws» (2010) mit einer Wende zum akustisch-zarten Britfolk. Nun also «A Different Kind Of Fix» (Universal): Nach dem Hase-und-Igel-Motto ist das Quartett aus Nord-London schon wieder ganz woanders.

Diesmal dominieren Hall-Gitarren, feindosierte Elektronik-Effekte, Dreampop- und Shoegaze-Elemente sowie eine nicht zu überhörende Verehrung für Robert Smith und The Cure. Aber auch derzeit angesagte US-Bands wie Grizzly Bear oder Animal Collective haben in den Gesangsharmonien des Bombay Bicycle Club ihre Spuren hinterlassen.

Nirgends wird das deutlicher als im treibenden Opener «How Can You Swallow So Much Sleep». Frontmann Jack Steadmans träumerischer Gesang wird von Jamie MacColls flirrenden Gitarren auf Wattewolken gebettet, während Ed Nash (Bass) und ein Schlagzeuger mit dem klangvollen Namen Suren de Saram das solide Rhythmus-Fundament legen.

Eine gewisse Eighties-Fixierung wird im anschließenden «Bad Timing» deutlich. «Your Eyes» erinnert noch am ehesten an die Songs des Debüts, mit dem sich Steadman & Co in der Nähe von Vampire Weekend positionierten. Dabei hört sich das Gesamtergebnis erstaunlicherweise keineswegs epigonal an, sondern schön bunt und abwechslungsreich.

Diese immer noch sehr junge Band versteht es mit ihrem dritten Album über fast 50 Minuten, mit modischen, toll arrangierten und satt produzierten Songs (ganz brillant: die hyperaktive Single «Shuffle») die Spannung zu halten. Auch ein ruhigeres Stück wie «Lights Out, Words Gone» mit seinem entspannten Chillout-Gitarrengroove steht ihnen hervorragend.

Nur mit echten Balladen haben es die Club-Hipster noch nicht so: Das im Falsett gesungene «Still» kann dem gewünschten Vergleich mit Radiohead nicht standhalten und ist eine eher zähe Angelegenheit. Der einzige Stolperer in einem bemerkenswert selbstbewussten und ambitionierten Album einer Band, von der man noch viel erwarten kann. Gern auch weitere stilistische Haken.

Deutschland-Konzerte von Bombay Bicycle Club im November: 21.11. München, 22.11. Berlin, 23.11. Hamburg, 24.11. Düsseldorf, 25.11. Erlangen, 26.11. Dresden.

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Günther Jauch : Christiansen Will Jauch

Ganz so war es nicht. Sabine Christiansten ging 2007, freiwilig nach fast 10 Jahren. Die ARD favorisierte damals Günther Jauch für die Nachfolge. Der wollte nicht. Es kam Anne Will. Nachdem sie auf den späten Mittwochabend wechseln musste, gehört der wichtigste Sendeplatz der Nation um 22.15 Uhr, nach dem sonntäglichen Tatort, nun Günther Jauch

Die rauchenden Türme des World Trade Centers sind auf den genieteten Stahl projiziert. In dem rötlich abgedimmten Licht entfalten die Bilder ihre emotionale Wirkung. Die Kamera fährt aus dem Bild heraus. Da steht er: Das ewig jungenhafte Gesicht ist der Nation aus ?Wer wird Millionär? und ?SternTV? bekannt. Es ist zwar nicht SternTV-, aber Günther Jauch-Zeit. Und zwar auf der ARD. Das Erste Deutsche Fernsehen hat seinen besten Sendeplatz für den Talker freigemacht. 21.45 Uhr, nach dem Tatort, wenn ein Großteil der Deutschen vor dem Bildschirm kleben bleibt, sehen sie von nun an Günther Jauch. Nach einer kurzen Einleitung folgt der Trailer der neuen Sendung, der zwischen Berlinbildern und dem Sendestudio des ARD-Sonntagabendtalks wechselt. Jauchs Produktionsteam suchte sich den bekannten Gasometer im Berliner Stadtteil Schöneberg aus. Die Gäste und das Publikum sitzen in dessen Inneren unter einer Glaskuppel.

Das Thema für die erste Jauch?sche Diskussionsrunde ist qua Sendetermin, der 11.09.2011, vorgegeben: ?10 Jahre 11.September ? War es richtig in den Krieg zu ziehen??. Am Jahrestag des Anschlags auf das World Trade Center ist viel Konsens und wenig Kontroverse zu erwarten. Die Ouvertüre erfolgt in Jauchs Spezialdisziplin, der Beleuchtung eines Einzelschicksals. Zu Gast ist Marcy Borders. Das Foto der staubübersäten Frau, die sich aus dem Türmen retten konnte, ging um die Welt und machte sie als ?Dust Lady? bekannt. Die Talk-Gäste sind in einem Verhältnis 2:2 aufgestellt. Mathias Döpfner, der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer AG ist ein ausgewiesener Verteidiger des Kriegseinsatzes in Afghanistan. Ihm gegenüber sitzt mit Peter Struck ein weiterer Verfechter des Einsatzes. Von dem ehemaligen Verteidigungsminister der Rot-Grünen-Koalition unter Schröder stammt der viel zitierte Satz, dass die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland auch am Hindukusch verteidigt würde.

Den Konterpart geben die Autorin und Literaturkritikerin Elke Heidenreich sowie Jürgen Todenhöfer. Der ehemalige RAF-Richter, Publizist und Afghanistan-Kenner reichert die Debatte immer wieder mit rationalen Argumenten gegen den Einsatz an, hervorgebracht auf klare und sehr unaufgeregte Weise. Das Diskussionsdoppel wird von einem Neutralen flankiert, Jürgen Klinsmann, ehemaliger Trainer der Bundeself, der seit nunmehr 13 Jahren als Nationaltrainer in den USA lebt und somit Amerikaexperte der Talkrunde ist. Auch wenn er es vermag ein Bild des einfachen Amerikaners zeichnen, dem die Verbindung zu den Mechanismen des Krieges fehlt, wirkt sein Reden von ?dem Amerikaner? doch eher deplatziert.

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