Nordic Food: Claus Meyer ? Der Pate der neuen nordischen Küche

Er zeigt, dass Skandinaviens Küche mehr als Fleischbällchen kann: Claus Meyer betreibt das beste Restaurant der Welt ? das "Noma" in Kopenhagen.

Wenn man in Dänemark in diesen Tagen mal nicht über die neue Ministerpräsidentin spricht sondern über Essen, fällt der Name Claus Meyer noch schneller, als man selbst ?Noma? sagen kann. Der dunkelblonde 48-jährige Hüne, er könnte wie die meisten seiner Landsleute auch als Model arbeiten, ist Dänemarks bekanntester Fernsehkoch, Food-Unternehmer und Vorkämpfer für einen Begriff, den er selbst mit geprägt hat: 2004 unterzeichnete er mit Spitzenköchen aus den fünf skandinavischen Ländern ein Zehn-Punkte-Manifest der ?New Nordic Cuisine?, einer neuen nordischen Küche, die statt Fleischbällchen in Sahnesoße und verkochtem Tiefkühlgemüse die Schätze der skandinavischen Region auf den Teller bringt: frischen Fisch, Krustentiere, Wild, aromatische Beeren und Kräuter, alte Gemüsesorten, die sich in den Wäldern, in den Seen, im Meer und in den Fjorden zwischen Dänemark und Lappland finden.

Claus Meyers Restaurant ?Noma?, im Herbst 2003 gemeinsam mit dem dänischen Spitzenkoch René Redzepi in einem restaurierten Hafenspeicher im Kopenhagener Stadtteil Christianshavn gegründet, ist das Zentrum dieser Küchenrevolte ? und Meyers größter Coup. Ursprünglich als Kantine eines Museums für nordische Kunst gedacht, servierte das Restaurant von Anfang an eine radikal andere, gleichzeitig aber sehr entspannte Art der Hochküche: Mit regionalen Zutaten, naturbelassen und betont einfach zubereitet, funktionieren Gerichte wie Moschusochsentatar mit Meerrettich, Waldsauerklee, Wachholder und Estragon oder kleine Kartoffeln mit gebratenem Hummer, Liebstöckel und Molke als Spiegelbild der skandinavischen Umgebung auf dem Teller.

Seit das britische ?Restaurant Magazine? das ?Noma? 2010 zum besten der ?World's 50 Best Restaurants? kürte (und auch 2011 wieder), hat sich der Fokus der Spitzenküche nach Nordeuropa verlagert; statt französischer Üppigkeit und spanischer Technikspielereien gilt inzwischen die Frische, das Grüne, Kühle und manchmal auch Karge des Nordens als Nonplusultra in der Gastronomie. Die Schließung des ?El Bulli? im Juli kam insofern genau zur richtigen Zeit. Niemand hätte vor fünf Jahren damit gerechnet, aber: Jetzt sind erst mal die Skandinavier dran.

Claus Meyer, sowieso schon viel beschäftigt, hat deshalb gerade noch mehr zu tun als sonst. Aus dem Treffen im Garten seines Privathauses, wo er in einer Scheune Essig aus eigenen Äpfeln und Pflaumen herstellt, wird nichts: Er wird anderswo gebraucht, in seinem neuen Restaurant ?Radio? im Stadtteil Frederiksberg, konzipiert als günstigere Bistro-Version des ?Noma?. Noch wird letzte Hand an die Einrichtung gelegt, die so unprätentiös ist wie die des großen Vorbilds. Die beiden jungen Köche sind schon da, sie kommen aus dem ?Noma? und aus dem ?Paustian?, dem zweitberühmtesten Restaurant Kopenhagens. An einem der schwarz gebeizten Holztische sitzt ein jugendlicher, vom Fahrradfahren leicht verschwitzter Claus Meyer ? blau-weiß kariertes Hemd, Shorts, weiße Turnschuhe, schlichter Ehering, keine Uhr ? und trinkt kaltes, klares Wasser.

Welt Online: Herr Meyer, als Sie das ?Noma? eröffnet haben, gab es in Kopenhagen kein Restaurant, in dem man Spitzenküche mit rein nordischen Zutaten finden konnte. Inzwischen ist die einheimische Küche dort omnipräsent, und Menschen aus der ganzen Welt pilgern nach Skandinavien, um dort ?nordisch? zu essen. War das ?Noma? von Anfang an ein Erfolg?

Claus Meyer: Erst einmal blieben die Gäste aus. Die Leute wollten Pizza oder Lasagne oder französisches Essen. Niemand wollte ?Nordic Food?. Die Leute empfanden das als Bedrohung; sie hatten Angst, im ?Noma? zu essen. Es gab damals in Dänemark überhaupt keine Nachfrage nach einheimischen Produkten. Den Begriff ?Nordic Cuisine? gab es nicht; niemand wusste, was das heißen soll. Der Erfolg, den das ?Noma? inzwischen hat, ist das beste Beispiel dafür, wie man die Märkte erziehen kann.

Welt Online: Also ist das ?Noma? auch ein Marketinginstrument für die ?neue nordische Küche??

Claus Meyer: Das ?Noma? ist ein Restaurant ? und ein Teil meiner Mission. In allem, was ich tue, geht es mir um die Verbesserung der Esskultur; das ist mein Lebensauftrag. Ich habe das ?Noma? nicht mit dem Ziel eröffnet, daraus das ?beste Restaurant der Welt? zu machen. Ich wollte der Welt zeigen, wie gut Essen sein kann, das ausschließlich mit einheimischen Zutaten hergestellt wird. René Redzepi, der ein sehr ehrgeiziger Koch ist und aus dem ?Noma? ein Spitzenrestaurant machen wollte, und ich wollten demonstrieren, dass wir im Norden über verborgene Schätze verfügen. Und dass wir nicht nur mit Zutaten aus Südeuropa kochen können. Wir wollen skandinavische Köche unterstützen, Vertrauen in ihr Potenzial zu haben, gute Produkte einzukaufen und damit eine eigene Esskultur aufzubauen. Eine Tradition, die es wert ist, in einer immer eintöniger werdenden Welt an nachfolgende Generationen weitergegeben zu werden.

Welt Online: Hat es Sie trotzdem überrascht, als das ?Noma? 2010 erstmals zum ?besten Restaurant der Welt? gekürt wurde?

Claus Meyer: Ich habe damals tief in meinem Herzen gespürt, dass die Zeit reif war für ein großartiges nordisches Restaurant. Keine Ahnung, warum ich nicht schon früher darauf gekommen bin. Auf einmal ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen: Warum ist dieses Land eigentlich zugemüllt mit Sushibars? Ich mag Sushi, aber was wir wirklich brauchen, sind Läden und Restaurants mit unseren eigenen Produkten. In die erste Speisekarte des ?Noma? haben wir geschrieben: ?Mit diesem Restaurant wollen wir eine neue nordische Küche schaffen, die die arktische Region repräsentiert und die Welt erhellt mit ihren wunderbaren Aromen und ihrem einzigartigen Charakter.? Unser vorrangiges Ziel war es nicht, damit Geld zu machen. Wir wollten etwas viel Größeres schaffen: eine Kathedrale der nordischen Küche. Den Moment einzufangen, mit dem richtigen Produkt zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein: Das ist uns mit dem ?Noma? gelungen.

Welt Online: Ferran Adriàs ?El Bulli?, das viele Jahre lang ebenfalls den Titel ?bestes Restaurant der Welt? trug, soll ja ein Verlustgeschäft gewesen sein. Verdienen Sie mit dem ?Noma? denn inzwischen Geld?

Claus Meyer: Ja, das ?Noma? ist profitabel, und zwar ohne dass wir es vermarkten, wie Ferran Adrià das mit Kochzutaten und Küchenzubehör gemacht hat.

Welt Online: Stattdessen entwickeln Sie die Marke ?New Nordic Food? weiter. Was geht zum Beispiel im ?Nordic Food Lab? vor sich, einem umgebauten Hausboot, das gegenüber dem Restaurant ankert?

Claus Meyer: Das ?Nordic Food Lab? ist ein Non-Profit-Unternehmen. Es ist eine Art Entwicklungsabteilung, die zwar unabhängig von der Lebensmittelindustrie arbeitet, aber dennoch mit dieser zusammen. Wir verbinden dort das Wissen der Küchenbrigade aus dem ?Noma? mit meinen eigenen kulinarischen Ansätzen und Vorstellungen von Produktqualität. Wir haben erkannt, dass die Erzeugnisse der dänischen Lebensmittelindustrie in den kommenden 50 Jahren nicht mehr konkurrenzfähig sein werden, wenn sie nicht anfängt, anders zu arbeiten. ?Wilde Blaubeeren! Wow! Warum macht daraus eigentlich niemand Marmelade? Oder Wein? Oder Essig?? Früher hätten die alten Männer in den Entwicklungsabteilungen der Konzerne geantwortet: ?Das können wir aber nicht an Lidl verkaufen! Das produzieren wir nicht!? Heute sehen die das anders, die haben im Grunde nur auf uns gewartet.

Welt Online: Gibt es da schon nennenswerte Ergebnisse?

Claus Meyer: Der Lebensmittelkonzern Arla, Hersteller und Exporteur von Milchpulver und Analogkäse, hat sich beispielsweise dafür entschieden, die Rohmilchkäse-Herstellung wieder zu beleben. Sie haben Käsemacher aus Frankreich eingeflogen und dänische Käsebetriebe eingeladen, am Herstellungsprozess teilzunehmen: Sie haben gelernt, wie man Käse aus unpasteurisierter Milch herstellt. Eine Sache, von der Kleinbauern und kleine Käsehersteller absolut profitieren.

Welt Online: Sind diese Nischenproduzenten, die hochwertige Lebensmittel herstellen, nicht ohnhin die Zukunft der Essensproduktion?

Claus Meyer: Es wäre schön, wenn Kleinproduzenten, Lebensmittelindustrie, Köche und Forscher an einer gemeinsamen Vision arbeiten würden. In dieser Richtung bewegt sich auch schon sehr viel, aber Sie haben schon recht: Wer sagt denn, dass Großproduzenten das Monopol auf bestimmte Lebensmittel haben müssen? Warum sollen sie bestimmen dürfen, dass die Traube diejenige Frucht ist, die zur Weinherstellung verwendet wird? Warum nicht Äpfel oder Wildpreiselbeeren? Wir haben 700 Apfelsorten in Dänemark und nur 15 davon werden angebaut und verkauft. Von mehr als 100 Sorten Meerrettich können die wenigsten auch nur den Namen einer einzigen nennen. Wir müssen das verschüttete Potenzial freilegen, damit irgendwann viele Menschen den Traum verwirklichen können, mit der Herstellung von gutem Essen ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Welt Online: Zu diesem Zweck haben Sie gerade auch eine Stiftung in Bolivien gegründet. Was haben Sie dort vor ? und warum ausgerechnet Bolivien?

Claus Meyer: Ich werde in La Paz in Zusammenarbeit mit der Stadt und der bolivianischen Regierung eine Kochschule eröffnen, die gleichzeitig ein Restaurant und eine Bäckerei ist. Die Top-Namen der kulinarischen Welt Boliviens werden dort 60 Jugendliche von der Straße zu Köchen und Food-Unternehmern ausbilden. Wir wollen herausfinden, ob das, was in Skandinavien funktioniert, auch in Bolivien ? und später auch anderswo in der Welt ? funktionieren könnte. In Bolivien hat das Projekt eine realistische Erfolgschance: Es ist das ärmste Land in Südamerika, trotzdem gibt es nicht so viel Kriminalität Und: Bolivien verfügt über eine unglaubliche Vielfalt an Produkten. Aber das Essen ist trotzdem beschissen, die amerikanische Fast-Food-Industrie dominiert die Esskultur. Im März 2012 wird es das erste ?New Bolivian Food?-Symposium geben, das wird der offizielle Start des Projekts sein.

Welt Online: Food-Symposien gibt es in letzter Zeit ja häufiger, immer mehr Menschen interessieren sich für Themen rund um Essen und Trinken. Ist es Zufall, dass das ausgerechnet in einer Zeit wachsender ökonomischer und ökologischer Unsicherheit passiert?

Claus Meyer: Natürlich nicht. In einer Zeit, in der traditioneller Luxus durch die Krise ein wenig aus der Mode gekommen ist, suchen sich Menschen andere Formen des Wohlgefühls: Sie backen zum Beispiel wieder ihr eigenes Brot, um es mit der Familie und vielleicht sogar mit dem Nachbarn zu teilen. Viele Menschen haben heute auch das Bedürfnis, in manchen Bereichen ihres Lebens das Tempo zu drosseln. Beim Brotbacken kommt man zur Ruhe. Es ist aber auch eine Reaktion auf die globalisierte Welt, die immer abstrakter wird. Wenn Sie eine Karotte aus dem eigenen Garten essen, perfekt gegart, wird die Welt auf einmal wieder klein und verständlich. Der größte Unterstützer der ?New Nordic Cuisine?-Bewegung kommt aber von außen: Es ist die Tatsache, dass die Natur sensibel ist und der Planet leidet. Man fühlt sich verpflichtet, etwas dagegen zu unternehmen, ein Teil der Lösung zu werden. Wenn Sie eine Esskultur haben, die Sinnlichkeit und Freude vermittelt und gleichzeitig das Gefühl, etwas Gutes zu tun, dann wird der Wunsch, damit alle Menschen zu erreichen, sehr stark.

Welt Online: Wenn man Sie so reden hört, fällt einem Jamie Oliver ein, der ein ganz ähnliches unternehmerisches Profil hat und ähnliche Projekte verfolgt wie Sie. Was halten Sie von ihm?

Claus Meyer: Ich finde seine Projekte fantastisch, vor allem das, was er mit seiner ?Food Revolution?-Kampagne in den USA macht. Andererseits hoffe ich, dass ich niemals für Tefal-Pfannen werben muss. Noch schlimmer wäre eigentlich nur, in einem Scandic-Hotel den Kuchen oder die Snacks essen zu müssen, die Jamie Oliver für diese Hotels entwickelt hat ? oder besser gesagt: für die er seinen Namen hergibt. Der ist doch Millionär! Warum muss sich ein so charismatischer Mann, der dazu noch ein guter Koch ist, sein Image mit der verdammten Scandic-Hotelkette versauen? Das ist schon ziemlich verstörend.

Das Gespräch führte Lorraine Haist


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Jackos Assistent - Panischer Anruf von Leibarzt Murray

Am zweiten Tag des Prozesses gegen Michael Jacksons (? 50) Leibarzt hat der persönliche Assistent des Superstars ausgesagt, er habe in der Nacht als Jackson verstarb einen Anruf des Hauptangeklagten Conrad Murray erhalten.

Der Assistent Michael Amir Williams sagte am Mittwoch vor Gericht in Los Angeles aus, er habe auf seiner Mailbox eine panische Nachricht von Jacksons Leibarzt erhalten: ?Ruf mich sofort an.? Er sei von Murray jedoch nicht aufgefordert worden, den Notarzt zu rufen. Der Arzt habe ihm lediglich mitgeteilt, dass es Jackson schlechtgehe.

Daraufhin habe Williams einen Mann vom Sicherheitsdienst zum Schlafzimmer des angemieteten Hauses bestellt, in dem Murray Jackson mit dem Betäubungsmittel Propofol behandelte, das Jackson regelmäßig als Einschlafhilfe genutzt haben soll.

Der Anwalt des angeklagten Arztes argumentiert, dass sich Jackson die tödliche Überdosis selbstverabreichte, während Murray gar nicht im Raum gewesen sei.

Bereits vor Williams sagte der Konzertveranstalter der damals geplanten Comeback-Tour aus.

Der leitende Angestellte der Konzertagentur ?AEG Live?, Paul Gongaware, erklärte, Jackson sei bei einer der letzten Konzertproben zwei Tage vor seinem Tod bei bester Gesundheit gewesen und habe tatkräftig gewirkt. Mit der Vorladung Gongawares wollte die Anklagevertretung offenbar aufzeigen, wie intensiv sich Jackson und sein damaliger Arzt Conrad Murray vor Jacksons Tod am 25. Juni 2009 auf die Konzerttour vorbereiteten. Gongaware sagte aber auch, dass Jackson mehrere Proben verpasst habe.

Gongaware gab an, dass Jackson ausdrücklich nach Murray für die geplante Comeback-Tour ?This is it? gefragt habe.

Der Mediziner habe zunächst einen mit fünf Millionen Dollar dotierten Jahresvertrag gefordert, das sei aber abgelehnt worden. Schließlich habe er Murray ein Monatsgehalt von 150 000 Dollar angeboten, sagte Gongaware, der Co-Chef der Eventfirma ?AEG Live? ist.

Murray hat kurz vor Jackos Tod eine Herzkreislaufmaschine bestellt

Eine Mitarbeiterin der Konzertagentur, Kathy Jorrie, sagte zudem aus, Murray habe Tage vor dem Tod des Sängers noch um die Bereitstellung einer Herzkreislaufmaschine in der Konzerthalle in London gebeten.

?Dr. Murray sagte mir Michael Jackson sei bei bester Gesundheit, in sehr guter Verfassung?, fügte Jorrie hinzu. Sie beschrieb dem Gericht, wie der Vertrag zwischen Michael Jackson und Dr. Murray zusammengestellt war. Laut Jorrie hatte Murray eine lange Liste mit Forderungen, wie z. B. das Monatsgehalt von 150 000 US-Dollar, welches er auch während der Proben-Pausen zu Jackos Welttournee ?This Is It? einforderte. Allerdings sei der Vertrag nie zustande gekommen. Von ?AEG? habe Murray nie Gehalt bezogen.

Vor dem Gerichtsgebäude versammelten sich erneut Fans des verstorbenen ?King of Pop?.

Auch Mitglieder des Jackson-Clans, darunter Mutter Katherine, erschienen wieder zum Prozess, ohne einen Kommentar abzugeben. Mit Spannung erwartet wurde am Mittwoch die Aussage des persönlichen Assistenten Jacksons, der kurz nach dem Tod des Musikers am 25. Juni 2009 in dessen Zimmer gekommen war.

Der Prozess gegen Murray hatte am Dienstag mit den Eröffnungsplädoyers von Anklage und Verteidigung begonnen.

Dem Arzt wird vorgeworfen, Jackson eine Überdosis des Betäubungsmittels Propofol gegeben und ihn dann vernachlässigt zu haben. Murrays Anwälte argumentieren, der unter Schlafstörungen leidende Sänger habe sich selbst einen tödlichen Cocktail aus Propofol und dem Beruhigungsmittel Lorazepam verabreicht. Das Verfahren ist auf fünf Wochen angesetzt.

Murray ist des Totschlags ohne Vorsatz angeklagt. Sollte er schuldig gesprochen werden, drohen dem Arzt eine vierjährige Haftstrafe und der Entzug seiner Lizenz.

Protokoll des 1. Tages   10.45 Uhr (Ortszeit Los Angeles): Staatsanwalt David Walgren legt der Jury das letzte Foto von Michael Jackson als Beweis vor. Es zeigt den leblosen Körper des Sängers auf einer Krankenbahre. Außerdem spielt er der Jury als Beweis für Jacksons schlechten Gesundheitszustand eine Audioaufnahme vom 10. Mai 2009 vor.   Das Protokoll des 1. Tages   11.20 Uhr: Staatsanwalt David Walgren beschreibt Michael Jackson als einen unter Medikamenten stehenden, sich kaum auf den Beinen haltenden Menschen, als er mit seinem Leibarzt sprach ? wie auch die Audioaufnahme beweise.   Das Protokoll des 1. Tages   11.27 Uhr: Murrays Verteidiger Ed Chernoff behauptet, Jackson habe bereits am Morgen ein große Menge Lorazepam, ein angsthemmendes und schlafherbeiführendes Arzneimittel, zu sich genommen. Diese Menge hätte ausreichen müssen, um einzuschlafen. Weiterhin behauptet er, Michael habe das Propofol selbst zu sich genommen. Damit hätte er einen tödlichen Cocktail in sich gehabt, den er selbst verursachte.   Das Protokoll des 1. Tages   11.50 Uhr: Verteidiger Chernoff berichtet der Jury, Jackson habe zu Murray gesagt, er könne nicht schlafen, müsse aber schlafen, damit er am nächsten Tag proben kann, um seine Fans bei der Show nicht zu enttäuschen.   Das Protokoll des 1. Tages   12.00 Uhr: Das Gericht unterbricht die Verhandlung für eine Mittagspause.   Das Protokoll des 1. Tages   13.24 Uhr: Der Prozess wird fortgesetzt.   Das Protokoll des 1. Tages   13.53 Uhr: Murrays Anwalt Chernoff fasst seinen Standpunkt zusammen, indem er noch einmal behauptet, Michael habe sich die letzte Dosis Propofol selbst verabreicht. Sein Mandant habe anschließend tragischerweise nichts mehr für ihn tun können.   Das Protokoll des 1. Tages   13.55 Uhr: Der erste Zeuge, Jacksons Freund und Choreograph Kenny Ortega wird in den Zeugenstand gerufen.   Das Protokoll des 1. Tages   14.30 Uhr: Kenny Ortega sagt aus, er habe sich bereits bei den Proben zu Jacksons Tournee ernsthaft Sorgen über den Zustand von des Sängers gemacht. Diese Besorgnis habe er in einem Brief auch den Organisatoren der Tour geschildert.   Das Protokoll des 1. Tages   14.50 Uhr: Das Gericht zieht sich für eine Pause zurück.   Das Protokoll des 1. Tages   15.26 Uhr: Nach Kenny Ortegas Schreiben an die Tour-Organisatoren habe ein Meeting in Michael Jacksons Villa stattgefunden. Dort seien er und Conrad Murray aneinander geraten: Murray beteuerte damals, Jackson sei absolut in der körperlichen und seelischen Verfassung, die Tour zu machen. Ortega sei schockiert darüber gewesen, da Michael offensichtlich nicht in der Lage gewesen sei.   Das Protokoll des 1. Tages   15.43 Uhr: Der zweite Zeuge, Paul Gongaware, Chef der Veranstaltungsfirma AIG Live Concerts West, wird in den Zeugenstand gerufen. Er hatte bereits mit Jackson bei dessen ?Dangerous?- und ?History?-Tour zusammengearbeitet.   Das Protokoll des Tages   15.50 Uhr: Gongaware sagt aus, man habe 31 Konzerte für die ?This is it?-Tournee geplant, da Michael unbedingt zehn Auftritte mehr machen wollte, als Sänger Prince (?Purple Rain?). Dieser hatte 2007 in London 21 Konzerte gegeben, die allesamt ausverkauft waren.   Das Protokoll des 1. Tages   16.06 Uhr: Gongaware sagt weiter aus, Conrad Murray habe 5 Millionen US-Dollar pro Jahr für seine Dienste als Leibarzt verlangt. Gongaware habe die Forderung abgelehnt.   Das Protokoll des 1. Tages   16.30 Uhr: Der 1. Verhandlungstag ist beendet. Der Prozess wird am Mittwoch um 08.45 Ortszeit fortgesetzt.  

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Alternative Heilungsmethoden

Eine Frau beim Frauenarzt:

"Herr Doktor,

mir ist eine Biene in die Vagina geflogen,

wie können sie mir da helfen?"

"Machen sie sich da keine Sorgen, liebe Frau.

Ich schmiere mir Honig um meinen Penis,

stecke ihn in ihre Vagina und ziehe ihn wieder raus

wenn die Biene an dem Honig klebt." Gesagt, getan.

Als der Frauenarzt sein Glied in der Frau hat,

fängt er an, sie wie wild durch zu rammeln.

"Aber Herr Doktor!!! Was machen sie denn?"

"Wissen sie, ich habe kurzerhand umdisponiert -

wir erschießen sie ...!"

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Dürre Models in Mailand - Magere Ausbeute auf der Fashion-Week

Magermodel-Alarm auf dem Laufsteg der Fashion Week in Mailand

Fashion-Week in Mailand Magermodel-Alarm

Magermodels in Mailand: Der BMI dieser Mädchen liegt sicher unter 18 und trotzdem dürfen sie laufen

Foto: AFP

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28.09.2011 ? 23:51 Uhr

Auf der Wiesn in München werden derzeit Dekolletés gefeiert. Was in München schön üppig ausfällt, lässt Mailand vermissen. Auf der Fashion-Week zeigen die Designer ihre Sommer-Kollektionen 2012 ? präsentiert von Models ohne weibliche Rundungen!

Ein Hoch auf die Weiblichkeit feiert vielleicht die in Italien gezeigte Mode. Aber doch nicht präsentiert an Magermodels ohne Dekolleté! Die wecken lediglich mit staksigen Beinen und dürren Ärmchen Aufmerksamkeit.

Der italienische Modeverband traf bereits im Dezember 2006 mit der italienischen Regierung eine Übereinkunft, nach der Laufstegmodels mindestens 16 Jahre alt sein sollen und einen BMI von mindestens 18 haben müssen. Die aktuellen Bilder zeigen jedoch, dass sich Mailand nicht daran hält.

Es gab Debatten über Magermodels, ihre Gesundheit und ihre Wirkung als ?Modevorbilder? auf Mädchen und Frauen. Doch Modehäuser wie Armani, Gianfranco Ferré, Emilio Pucci haben daraus offenbar nichts gelernt.

Modeln auf Mailands Laufstegen ? ein Knochenjob, wie die Bilder in der Fotogalerie zeigen.

Magermodels runter vom Laufsteg oder nicht? Was meinen Sie?

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Jackos Leibarzt - Wie echt sind die Tränen des Dr. Murray?

Dr. Conrad Murray

Michael Jackson Prozess-Auftakt gegen seinen Leibarzt

Emotionaler Prozess-Auftakt: Am ersten Verhandlungstag in Los Angeles kämpfte Dr. Conrad Murray mit den Tränen, als sein Verteidiger die Eröffnungsrede verlas

Foto: Reuters

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28.09.2011 ? 22:08 Uhr

Die ganze Welt schaut in diesen Tagen auf Dr. Conrad Murray (58). Der Leibarzt von Popstar Michael Jackson (? 50) steht seit Dienstag wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht. Während der Eröffnungsrede seines Verteidigers liefen Tränen über sein Gesicht.

Gerötete Augen, versteinerter Blick. Für Dr. Conrad Murray ist es vermutlich die härteste Zeit seines Lebens. Der Herzspezialist wird beschuldigt, Michael Jackson vor seinem Tod am 25. Juni 2009 eine Überdosis des Narkosemittels Propofol verabreicht zu haben.

Wie muss sich der Mann fühlen, dem man vorwirft, den Tod des ?King of Pop? verschuldet zu haben?

Zwei Jahre nach dem Tod des Weltstars hat der Prozess gegen Jackos Leibarzt in Los Angeles begonnen. Kameras übertrugen live aus dem Gerichtssaal.

Die Details am ersten Verhandlungstag scheinen gegen Murray zu sprechen.

Staatsanwalt David Walgren schockierte Angehörige und Geschworene im Gerichtssaal mit dem Foto eines blassen, leblosen Michael Jackson. Gegenübergestellt wurde ein Bild, das Jacko bei Proben auf der Bühne zeigt ?nur zwölf Stunden vor seinem Tod. ?Was ist in diesen 12 Stunden passiert??, wollte Walgren wissen.

Die Anklage des Staatsanwalts: ?In dieser Zeitspanne haben die Versäumnisse des persönlichen Leibarztes Conrad Murray direkt zu Jacksons Tod geführt.?

Murrays Anwalt Ed Chernoff hält dagegen: ?Jackson stand unter einem enormen Erfolgsdruck vor der geplanten Tournee. Er hat selbst ein Beruhigungsmittel UND Propofol eingenommen, als Murray nicht zugegen war. Diese Mixtur hat einen Sturm in seinem Körper ausgelöst, der ihn sofort tötete.?

Der Jackson-Prozess geht am Mittwoch in die zweite Runde. Bis zu sechs Wochen kann sich der Prozess hinziehen. Dr. Conrad Murray drohen bis zu vier Jahre Haft.

Emotionaler Auftakt Prozess gegen Jackson-Arzt Murray

Quelle: Reuters

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Scharfschütze

Ein Mann kommt in einen Waffenladen und verlangt ein neues

Zielfernrohr. Der Verkäufer gibt ihm eines und sagt dazu: " Dieses

Zielfernrohr ist so gut, damit können sie mein Haus drüben auf dem

Hügel sehen. Probieren sie es aus." Der Mann nimmt das Zielfernrohr,

sieht in die angedeutete Richtung und beginnt zu lachen. Der Verkäufer

wundert sich und der Mann erklärt: " Ich kann eine nackte Frau und einen

nackten Mann in dem Haus herumlaufen sehen." Der Verkäufer sieht selbst

durch das Rohr. Dann gibt er dem Mann zwei Patronen und macht ihm einen

Vorschlag: " Sie bekommen dieses Zielfernrohr umsonst, wenn sie dem Mann

den Schniedel abschießen und meiner Frau den Kopf." Der Kunde sieht ein

weiteres Mal durch das Rohr und meint: " Wissen Sie, ich glaube, das schaffe

ich auch mit einem Schuß..."

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Brillen: Korrigieren Sie mich bitte!

Sie geben unserem Gesicht Charakter - die besten Korrekturbrillen 2012. Plus: 9 Tipps, was Sie jetzt beim Brillenkauf beachten müssen

Wer früher mit einer Nerd-, Nickel- oder Derrick-Brille auf den Schulhof gekommen wäre, der hätte schnell ein Problem gehabt: nämlich ordentlich Prügel. Die Zeiten sind vorbei. Heute gehört das Tragen solcher Brillen fast zum guten Ton. Wir haben Ihnen die Brillen mit Charakter herausgesucht und geben Tipps zum Kauf für alle Gesichtsformen.

  1. Die Brillenfarbe sollte immer auf ihre Haut-, Haar- und Augenfarbe abgestimmt sein
  2. Schwarze Brillen können schnell "hart" wirken, deswegen wählen Sie lieber ein Modell aus Horn
  3. Schon eine leichte Variation der Form hat sofort eine Wirkung auf ihr Gesamterscheinungsbild. Wichtig: Probieren Sie verschiedene Modelle aus
  4. Haben Sie ein bestimmtes Brillenmodell ins Auge gefasst, dann zeigen Sie Ihre Wahl Freunden und Bekannten. Kaufen Sie das entsprechende Modell erst, wenn von mehr als einer Person ein positives Feedback kommt
  5. Eckiges Gesicht: Wählen Sie ein Modell mit einem dünnen Brillengestell, es mildert ihre strengen Gesichtzüge </span>
  6. Rundes Gesicht. Greifen Sie zu einer eckigen Brillenform, sie streckt ihr Gesicht und macht es nicht noch ovaler
  7. Ovales Gesicht: Sie könne fast jede Brillenform tragen, nur zu kleine runde Modell sollten Sie meiden
  8. Dünner oder dicker Rahmen, rechteckig oder oval: Um die perfekte Brillenform zu finden sollten, Sie sich viel Zeit nehmen und ruhig mehr als einen Optiker besuchen
  9. Und noch ein Rat zum Schluss: Trauen Sie keinem Brillenverkäufer, der ein abgefahrenes Trendmodell trägt!

Max Ernst Walbersdorf - 28. September 2011

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Tod des King of Pop: Dr. Murray bestellte 15,5 Liter Propofol für Jackson

Zwölf Geschworene und eine Frage: Was führte zum Tod Michael Jacksons? Dessen Leibarzt Murray steht vor Gericht. Der Prozess bringt Tränen und verstörende Details.

Opfer, Tatzeit, Tatort und Tatwaffe sind unstrittig: Michael Jackson wurde am 25. Juni 2009 in seiner Villa in North Carolwood 100 am Rande von Beverly Hills durch das Narkosemittel Propofol vergiftet. Jetzt sollen zwölf Geschworene in einem in die gesamte Welt übertragenen Prozess entscheiden, wer den damals 50-jährigen King of Pop tötete.

Er werde beweisen, sagte Staatsanwalt David Walgren zum Auftakt des Gerichtsverfahrens, dass Conrad Murray, der Leibarzt des Ausnahmekünstlers, durch sein ?inkompetentes und unfähiges Verhalten? Michael Jacksons Tod verschuldete. Murray habe ?wiederholt grob fahrlässig gehandelt? und seinem Patienten ?angemessene Pflege verweigert?, hämmert Walgren der Jury immer wieder ein.

Um die Folgen in Erinnerung zu rufen, präsentiert der Ankläger im abgedunkelten Gerichtssaal ein schockierendes Foto: es zeigt erstmals den bleichen und ausgemergelt wirkenden Leichnam von Jackson auf einem Bett im UCLA Medical Center, im weißen Klinkhemd und mit einem Pflaster wie für einen Beatmungsschlauch unter der Nase. Gleich daneben erstrahlt das Bild des tanzenden, vitalen Popstars, aufgenommen am Tag zuvor.

Robert Murray weint vor Gericht

Nicht der vor dem Gerichtsgebäude mit ?Mörder-Mörder?-Rufen empfangene Murray, sondern Michael Jackson tötete Michael Jackson, versicherte hingegen die Verteidigung. Ed Chernoff, der Anwalt des der fahrlässigen Tötung angeklagten Mediziners, sagte den Geschworenen, der nach einer erfolgreichen Probe für eine geplante Comeback-Tournee in der Nacht von massiven Schlafstörungen geplagte Künstler ?unternahm eine Handlung ohne Wissen seines Arztes, die seinen eigenen Tod verursachte?.

Murray habe Jackson in jener Nacht Propofol verweigert und ihm stattdessen das leichtere Sedativum Lorazepam verabreicht. Doch als der Arzt das Schlafzimmer verließ, ?nahm Michael Jackson sich selbst eine Dosis Propofol, die in Verbindung mit dem Lorazepam einen Kettenreaktion in seinem Körper auslöste und ihn tötete?. Jackson sei so schnell gestorben, ?dass er nicht einmal Zeit hatte, seine Augen zu schließen?.

Bei diesen Ausführungen zeigte sich Murray emotional, er wischte sich über die Augen und griff zum Taschentuch. Wie jemand, der weint, ohne dass es jemand merken soll ? oder wie jemand, der will, dass alle denken, er weine und niemand solle es merken.

Zwei Täter stehen im Prozess ?Das Volk des Staates von Kalifornien gegen Conrad Robert Murray? zur Auswahl: Ein pflichtvergessener Arzt, dem ein fürstliches Honorar wichtiger war als das Wohl seines Patienten, oder ein besessener Künstler, der in den Jahren vor der Behandlung durch Murray Propofol-abhängig geworden sei und seinem Körper zu viel zumutete.

Bei Verurteilung drohen vier Jahre Haft

Murray, dem im Fall einer Verurteilung vier Jahre Haft drohen, und Jackson lernten sich 2006 in Las Vegas kennen, als der Arzt eines der drei Kinder des Weltstars wegen einer leichten Erkrankung behandelte. Die beiden Männer blieben in Kontakt.

Im März 2009 bat Jackson den Mediziner, ihn auf seiner Tournee zu begleiten. Murray forderte fünf Millionen Dollar für ein Jahr in den Diensten des Künstlers. Das wurde abgelehnt. Stattdessen wurde eine monatliche Vergütung von 150.000 Dollar ausgehandelt.

Der Arzt habe wissen müssen um die schlechte Verfassung von Jackson, so die Anklage. Zum Beweis spielen sie eine Sprachnachricht vor, die Jackson am 10. Mai auf einer Mailbox von Murray hinterließ. Mit schleppender, kaum verständlicher Stimme lallt der Künstler, die Fans müssten ihn als ?größten Entertainer der Welt? bewundern.

Trotz erkennbarer Medikamentenabhängigkeit, so Walgren, habe Murray zwischen April und Juni 15,5 Liter Propofol für Jackson bestellt, ein wegen seiner geringen Nebenwirkungen hoch gelobtes Narkosemittel, das aber nur unter strenger Aufsicht verabreicht werden soll.

Als Kenny Ortega, Co-Direktor der geplanten Tournee, die Proben wegen der an einigen Tagen miserablen körperlichen Verfassung seines Freundes stoppte, habe Murray ihn aufgebracht angerufen. Er solle sich um die Bühnenshow kümmern und ihm, Murray, die ärztliche Betreuung überlassen, gab Ortega das Gespräch im Zeugenstand wieder.

Am Tag des Todes habe der Mediziner seinem Patienten nach einer schlaflosen Nacht vormittags um 10.15 Uhr erneut Propofol gegeben, so die Anklage. Aus einem anderen Raum habe Murray Telefonate mit Freundinnen geführt.

Erst nach mehr als 20 Minuten den Notarzt verständigt

Als er bei seiner Rückkehr ins Schlafzimmer des Künstlers kurz vor 12 Uhr dessen leblosen Körper entdeckte, habe Murray nicht den Notruf 911 alarmiert, sondern zunächst Jacksons persönlichen Assistenten verständigt. Weitere 20 Minuten habe er nach vergeblichen Wiederbelebungsversuchen einen Leibwächter angewiesen, Propofol-Flaschen in eine Tasche zu räumen und dann endlich die Notärzte anzurufen.

Verteidiger Chernoff zeichnet hingegen das Bild eines Arztes, der angestrengt versuchte, Jackson von Propofol zu entwöhnen. In den beiden Nächten vor seinem Tod habe er dem Künstler das Sedativum vorenthalten, erstmals in zwei Monaten. Chernoff gibt den Geschworenen mit auf den Weg, sie hätten nicht darüber zu richten, ob der Arzt den Patienten vernachlässigt habe. Es gehe ausschließlich um die Frage: ?Was führte zu Michael Jacksons Tod??


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Tod des King of Pop: Dr. Murray bestellte 15,5 Liter Propofol für Jackson

Zwölf Geschworene und eine Frage: Was führte zum Tod Michael Jacksons? Dessen Leibarzt Murray steht vor Gericht. Der Prozess bringt Tränen und verstörende Details.

Opfer, Tatzeit, Tatort und Tatwaffe sind unstrittig: Michael Jackson wurde am 25. Juni 2009 in seiner Villa in North Carolwood 100 am Rande von Beverly Hills durch das Narkosemittel Propofol vergiftet. Jetzt sollen zwölf Geschworene in einem in die gesamte Welt übertragenen Prozess entscheiden, wer den damals 50-jährigen King of Pop tötete.

Er werde beweisen, sagte Staatsanwalt David Walgren zum Auftakt des Gerichtsverfahrens, dass Conrad Murray, der Leibarzt des Ausnahmekünstlers, durch sein ?inkompetentes und unfähiges Verhalten? Michael Jacksons Tod verschuldete. Murray habe ?wiederholt grob fahrlässig gehandelt? und seinem Patienten ?angemessene Pflege verweigert?, hämmert Walgren der Jury immer wieder ein.

Um die Folgen in Erinnerung zu rufen, präsentiert der Ankläger im abgedunkelten Gerichtssaal ein schockierendes Foto: es zeigt erstmals den bleichen und ausgemergelt wirkenden Leichnam von Jackson auf einem Bett im UCLA Medical Center, im weißen Klinkhemd und mit einem Pflaster wie für einen Beatmungsschlauch unter der Nase. Gleich daneben erstrahlt das Bild des tanzenden, vitalen Popstars, aufgenommen am Tag zuvor.

Robert Murray weint vor Gericht

Nicht der vor dem Gerichtsgebäude mit ?Mörder-Mörder?-Rufen empfangene Murray, sondern Michael Jackson tötete Michael Jackson, versicherte hingegen die Verteidigung. Ed Chernoff, der Anwalt des der fahrlässigen Tötung angeklagten Mediziners, sagte den Geschworenen, der nach einer erfolgreichen Probe für eine geplante Comeback-Tournee in der Nacht von massiven Schlafstörungen geplagte Künstler ?unternahm eine Handlung ohne Wissen seines Arztes, die seinen eigenen Tod verursachte?.

Murray habe Jackson in jener Nacht Propofol verweigert und ihm stattdessen das leichtere Sedativum Lorazepam verabreicht. Doch als der Arzt das Schlafzimmer verließ, ?nahm Michael Jackson sich selbst eine Dosis Propofol, die in Verbindung mit dem Lorazepam einen Kettenreaktion in seinem Körper auslöste und ihn tötete?. Jackson sei so schnell gestorben, ?dass er nicht einmal Zeit hatte, seine Augen zu schließen?.

Bei diesen Ausführungen zeigte sich Murray emotional, er wischte sich über die Augen und griff zum Taschentuch. Wie jemand, der weint, ohne dass es jemand merken soll ? oder wie jemand, der will, dass alle denken, er weine und niemand solle es merken.

Zwei Täter stehen im Prozess ?Das Volk des Staates von Kalifornien gegen Conrad Robert Murray? zur Auswahl: Ein pflichtvergessener Arzt, dem ein fürstliches Honorar wichtiger war als das Wohl seines Patienten, oder ein besessener Künstler, der in den Jahren vor der Behandlung durch Murray Propofol-abhängig geworden sei und seinem Körper zu viel zumutete.

Bei Verurteilung drohen vier Jahre Haft

Murray, dem im Fall einer Verurteilung vier Jahre Haft drohen, und Jackson lernten sich 2006 in Las Vegas kennen, als der Arzt eines der drei Kinder des Weltstars wegen einer leichten Erkrankung behandelte. Die beiden Männer blieben in Kontakt.

Im März 2009 bat Jackson den Mediziner, ihn auf seiner Tournee zu begleiten. Murray forderte fünf Millionen Dollar für ein Jahr in den Diensten des Künstlers. Das wurde abgelehnt. Stattdessen wurde eine monatliche Vergütung von 150.000 Dollar ausgehandelt.

Der Arzt habe wissen müssen um die schlechte Verfassung von Jackson, so die Anklage. Zum Beweis spielen sie eine Sprachnachricht vor, die Jackson am 10. Mai auf einer Mailbox von Murray hinterließ. Mit schleppender, kaum verständlicher Stimme lallt der Künstler, die Fans müssten ihn als ?größten Entertainer der Welt? bewundern.

Trotz erkennbarer Medikamentenabhängigkeit, so Walgren, habe Murray zwischen April und Juni 15,5 Liter Propofol für Jackson bestellt, ein wegen seiner geringen Nebenwirkungen hoch gelobtes Narkosemittel, das aber nur unter strenger Aufsicht verabreicht werden soll.

Als Kenny Ortega, Co-Direktor der geplanten Tournee, die Proben wegen der an einigen Tagen miserablen körperlichen Verfassung seines Freundes stoppte, habe Murray ihn aufgebracht angerufen. Er solle sich um die Bühnenshow kümmern und ihm, Murray, die ärztliche Betreuung überlassen, gab Ortega das Gespräch im Zeugenstand wieder.

Am Tag des Todes habe der Mediziner seinem Patienten nach einer schlaflosen Nacht vormittags um 10.15 Uhr erneut Propofol gegeben, so die Anklage. Aus einem anderen Raum habe Murray Telefonate mit Freundinnen geführt.

Erst nach mehr als 20 Minuten den Notarzt verständigt

Als er bei seiner Rückkehr ins Schlafzimmer des Künstlers kurz vor 12 Uhr dessen leblosen Körper entdeckte, habe Murray nicht den Notruf 911 alarmiert, sondern zunächst Jacksons persönlichen Assistenten verständigt. Weitere 20 Minuten habe er nach vergeblichen Wiederbelebungsversuchen einen Leibwächter angewiesen, Propofol-Flaschen in eine Tasche zu räumen und dann endlich die Notärzte anzurufen.

Verteidiger Chernoff zeichnet hingegen das Bild eines Arztes, der angestrengt versuchte, Jackson von Propofol zu entwöhnen. In den beiden Nächten vor seinem Tod habe er dem Künstler das Sedativum vorenthalten, erstmals in zwei Monaten. Chernoff gibt den Geschworenen mit auf den Weg, sie hätten nicht darüber zu richten, ob der Arzt den Patienten vernachlässigt habe. Es gehe ausschließlich um die Frage: ?Was führte zu Michael Jacksons Tod??


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